Moschus in modernen Parfüms ist zu 100 % synthetisch. Der ursprüngliche Rohstoff stammte aus der Drüse des Moschustiers, für dessen Gewinnung das Tier getötet werden musste. Heute ist der Handel damit durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen verboten.
Herkunft
Das Moschustier lebt in der Himalaya-Region. Aus der Drüse eines einzigen Männchens wurden gerade einmal einige Dutzend Gramm gewonnen, wodurch Moschus jahrhundertelang zu den wertvollsten Handelsgütern überhaupt gehörte. Der Preisdruck führte zu einer massiven Bejagung und schließlich dazu, dass die Art unter Schutz gestellt wurde.
Eine zufällige Entdeckung
Im Jahr 1888 stellte der Chemiker Albert Baur die erste synthetische Moschusverbindung her – und zwar während seiner Arbeit an Sprengstoffen. Diese sogenannten Nitromoschusverbindungen wurden später durch modernere polyzyklische und makrozyklische Moleküle ersetzt, die sicherer sind und dezenter duften.
Warum Moschus in fast jedem Duft enthalten ist
Moschusmoleküle sind schwer und verdunsten nur langsam. Dadurch wirken sie als Fixateur: Sie halten leichtere Noten länger auf der Haut und verleihen der Komposition Tiefe. Der Duft wird oft als warm, weich und hautnah beschrieben – viele Menschen empfinden ihn als den Effekt „reiner Haut“.
Ein Duft, bei dem Moschus im Mittelpunkt steht
Initio Musk Therapy zeigt anschaulich, wie ein moderner Moschusduft wirkt: hautnah, ohne große Ausstrahlung, aber viele Stunden lang wahrnehmbar. Bei MrRizz greifen vor allem Kunden dazu, die ein Parfüm fürs Büro suchen.