Parfums gehören zu den am häufigsten verschenken Weihnachtsgeschenken – und zu denjenigen, die am häufigsten ungenutzt bleiben. Der Grund ist einfach: Du schenkst etwas, das ausschließlich auf der Haut einer anderen Person wirkt, deren Duftvorlieben du nicht kennst.
Der häufigste Fehler
Die meisten Menschen kaufen einen Duft, den sie selbst an der beschenkten Person mögen würden. Das ist gut gemeint, trifft aber nur selten ins Schwarze. Der Duft muss der Person gefallen, die ihn trägt, nicht derjenigen, die ihn verschenkt – und diese beiden Einschätzungen gehen öfter auseinander, als man denkt.
Der zweithäufigste Fehler ist, zu einem Bestseller zu greifen. Ein Duft, den gerade alle tragen, ist ein sicheres, aber unpersönliches Geschenk. Er sagt vor allem: Ich wusste nicht, was du magst.
Was du vorher wissen solltest
Meist genügen drei Informationen: In welche Richtung geht die Person derzeit – frisch, süß, holzig? Wie viel Aufmerksamkeit möchte sie mit ihrem Duft erregen? Und trägt sie überhaupt regelmäßig Parfum oder bewahrt sie es nur für besondere Anlässe auf?
Wenn du keine dieser Fragen beantworten kannst, ist ein einzelner Flakon keine gute Entscheidung.
Die weniger riskante Variante
Ein Set aus drei bis fünf Proben aus verschiedenen Duftfamilien löst das Problem, ohne unpersönlich zu wirken. Die beschenkte Person kann die Düfte in Ruhe zu Hause testen und selbst entscheiden, welche Richtung sie überhaupt interessiert.
Der psychologische Vorteil wird oft unterschätzt: Ein Probenset ist keine Entscheidung, die du der Person aufdrängst, sondern eine Einladung zur eigenen Auswahl. Bei Menschen mit einem ausgeprägten Geschmack funktioniert das deutlich besser als ein fertiger Flakon.
So stellst du ein gutes Set zusammen
Mische Duftrichtungen, nicht Varianten. Fünf süße Vanilledüfte bringen niemandem etwas über den eigenen Geschmack bei. Ein frischer, ein blumiger, ein holziger, ein süßer und ein Nischenduft als Abwechslung – das ist erst eine echte Entdeckungsreise.
Bei MrRizz kombinieren die meisten Kunden zu Weihnachten ganz bewusst einen bekannten Namen mit zwei Nischendüften. Der bekannte Name sorgt für Sicherheit, die Nische macht das Geschenk interessant.
Wenn es trotzdem ein Flakon sein soll
Dann kaufe ihn erst, nachdem die Person eine Probe getestet hat. Das klingt unromantisch, funktioniert aber: eine Probe zu Weihnachten, ein Flakon zum Geburtstag – oder eine Probe im November und der gezielte Kauf des Flakons zu einem späteren Zeitpunkt.
Häufig gestellte Fragen
Ist ein Probenset nicht ein günstigeres Geschenk?
Preislich oft schon, in der Wirkung jedoch selten. Ein sorgfältig zusammengestelltes Set aus fünf Nischenproben wirkt durchdachter als ein gewöhnlicher Flakon aus der Drogerie.
Was, wenn die Person bereits ihren eigenen Duft hat?
Dann ist ein Set die bessere Wahl als ein Flakon – wegen eines Geschenks wechselt niemand seinen Duft, aber fast jeder probiert gerne etwas Neues aus.
Wie früh sollte man bestellen?
Im Dezember wird es in der gesamten Branche eng. Wer im November bestellt, hat eine größere Auswahl und weniger Stress.