Der September und der April haben ein Problem, das kein anderer Monat kennt: Morgens gehst du bei 9 Grad aus dem Haus, und mittags sitzt du bei 22 Grad in der Sonne. Ein Parfum, das um acht Uhr perfekt passt, kann um zwei Uhr bereits störend sein.
Die einfachste Lösung ist nicht ein Kompromissduft, sondern eine geringere Menge. Nimm die schwerere Herbstkomposition, die du ohnehin tragen möchtest, und beschränke dich auf einen einzigen Sprühstoß. Bei Kälte reicht er kaum aus, bei Wärme wird er nicht erdrückend.
Wer die andere Richtung bevorzugt, wählt fruchtig-holzige Kompositionen, die bei beiden Temperaturen funktionieren. Nishane Hacivat ist hier ein nützliches Beispiel: genug Frucht für warme Nachmittage, genug Holz für kühle Morgen.
Was in der Übergangszeit selten funktioniert, sind reine Zitrusdüfte und schwere Oud-Kompositionen. Erstere verschwinden am Morgen, letztere werden mittags zu viel.