Parfüm gehört auf Pulspunkte — Handgelenke, Hals, hinter die Ohren und aufs Dekolleté — aus etwa 15 bis 20 cm Abstand. Die häufigsten Fehler sind zu viel Menge und das Verreiben der Handgelenke.
Warum Pulspunkte funktionieren
An diesen Stellen liegen Blutgefäße dicht unter der Haut, die Temperatur ist dort etwas höher. Wärme lässt Duftmoleküle schneller und gleichmäßiger verdunsten, wodurch sich der Duft über den Tag besser entfaltet.
Nicht verreiben
Das Aneinanderreiben der Handgelenke ist ein alter Reflex, der dem Duft schadet. Durch Reibung und zusätzliche Wärme werden die leichten Kopfnoten regelrecht zerstört, der Duft springt vorzeitig in die Herznote und wirkt flacher als beabsichtigt.
Die richtige Menge
Zwei bis drei Sprühstöße reichen bei einem EDP für den Alltag völlig aus. Bei einem Extrait de Parfum genügt oft ein einziger. Wer zu viel aufträgt, merkt es selbst nach 20 Minuten kaum noch, weil sich die eigene Nase an den Duft gewöhnt — das Umfeld allerdings schon.
Auf Haut, nicht auf Kleidung
Auf gepflegter, leicht eingecremter Haut hält Parfüm spürbar länger als auf trockener. Auf Kleidung kann Alkohol Flecken hinterlassen, besonders auf Seide, und der Duft entwickelt sich dort nicht wie auf der Haut. Bei MrRizz empfehlen wir beim Testen einer neuen Probe konsequent Haut — sonst testest du nicht den Duft, sondern den Stoff.